VFDB seit 1950

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Geschichte

Am 11. Januar 1950 wurde der "Verband der Funkamateure der Deutschen Bundespost (VFDB)" im FTZ in Darmstadt gegründet. Es gab damals 11 Gründungsmitglieder, aber noch keine Organisation und kein Geld. Alle Oberpostdirektionen, das FTZ und andere wurden durch ein Schreiben über die Gründung des VFDB informiert mit dem Ziel, daß sich möglichst viele interessierte Funkamateure melden mögen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit maßgeblichen Dienststellenleitern im FTZ und BPM wurde durch das Bundespostministerium schon bald eine Förderverfügung erlassen. Durch kostenlose Überlassung von ausgesondertem Funkmaterial konnten die Bezirks- und Ortsverbände des VFDB Klubstationen in ebenfalls kostenlos überlassenen Räumlichkeiten innerhalb der Dienstgebäude aufbauen und natürlich auch Antennen auf den Dächern installieren. Diese Förderverfügung hatte bis zur Auflösung der Deutschen Bundespost Bestand.

Das Vereinsleben entwickelte sich und es wurden immer mehr Ortsverbände gegründet. Dank guter Ausbildung und technischer Möglichkeiten wurden neue Funktechniken entwickelt und erprobt, international anerkannte Bakenstationen wurden in Zusammenarbeit mit Universitäten errichtet, in einem Fall sogar im Auftrag des damaligen Forschungsinstitutes der DBP. Bald kam auch UKW-Sprechfunk ins Gespräch und hier ergab sich ein weites Betätigungsfeld, besonders gute Antennenstandorte wurden begehrt und uns wurde großzügig gestattet, auf den Fernmeldetürmen Relaisstationen und Antennen aufzubauen.

Nach Beginn der Umstrukturierung bei der Deutschen Bundespost galt die bisherige Förderverfügung nicht mehr. Dem damaligen 1. Vorsitzenden Günter Schupp gelang es, nach vorbereitenden Gesprächen eines unserer heutigen Vorstandsmitglieder, mit der DeTe Immobilien einen Rahmenvertrag auszuhandeln, der dem VFDB auch weiterhin gestattete, Räume und Antennenstandorte zu nutzen. Dieser Rahmenvertrag von 1998 gilt mit geringen Änderungen noch heute.

Durch die vielen Änderungen der Nachfolgeorganisationen hatte man wenig Zeit, sich um die Belange der Funkamateure zu kümmern. Das änderte sich schlagartig Anfang 2007, als die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) als Eigentümer der Fernmeldetürme bei Inventuren feststellte, dass dort teilweise weit mehr Amateurfunkantennen auf den FMT waren als kommerzielle Antennen. Die Bedingungen zur weiteren Mitbenutzung der Türme wurden präzisiert und ein sofortiger Rückbau verlangt. Nach gewaltigen Anstrengungen aller Beteiligten konnte das auch erreicht werden und trotz mancher Rückschläge sind die derzeitig genehmigten 120 Standorte der DFMG gesichert.

Dies kann nur ein kurzer Abriss aus rund 6 Jahrzehnten VFDB Geschichte sein. Details hierzu kann man im Archiv nachlesen, speziell in den Jubiläumsausgaben.