| Tagung des EMV-Arbeitskreises des DARC in Bebra 26./27.02.2005 |
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Teilnehmer : Die EMV-Beauftragten aus den Distrikten, Vorstandsmiglied Walter Schlink, Mitarbeiter des EMV-Referates und Sachverständige. EMV-Referent |
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Die Berichte aus den Distrikten ergaben, dass das Thema PLC im Moment durch mangelnde Störungsmeldungen in den Hintergrund getreten ist. In-House PLC wird wohl wahrgenommen. Es besteht allerdings die Gefahr, dass durch Erhöhung der Datenrate die Aussparung der AFu-Frequenzen hinfällig wird. Ein weiteres Problemfeld tut sich im Bereich des Digitalen Fernsehens auf. Die Anbieter machen damit Reklame, dass mit Zimmerantennen der Empfang möglich ist. Dabei werden Zimmerantennen mit Breitbandverstärkern benutzt. Wenn AFu-Stationen oder Handys und andere Funkanlagen in der Nähe betrieben werden, sind diese Breitbandverstärker übersteuert und verursachen Störungben. Die ersten Störfälle sind schon da. Es wird interssant sein, wie die Reg-TP damit umgeht. Auffällig ist auch, dass die Reg-TP zunehmend darauf achtet, ob Gebührentatbestände vorliegen. Es wurde zum Beispiel ein Gebührenbescheid an einen Funkamateur verschickt, der nach Meinung der Reg-TP Ast. falsche Angaben in seiner Selbsterklärung gemacht hat. Die Messung der Reg-TP ergabe eine Abweichung von einem Faktor 1,093 oberhalb des Grenzwertes. Die Kosten erreichten die Höhe von 430,00 Euro. Auch andere Kostenbescheide sind bekannt. Dies deutet auf eine Straffung der Einnahmemöglichkeiten der Reg-TP hin. Nach wie vor ist die Störungsbearbeitung durch die Reg-TP ein Problem. Bei mangelder Einströmfestigkeit von elektrischen Geräten wird immer wieder auf die in der Norm angeführte Einströmfestigkeitsschwelle von 1,8 Volt/m verwiesen und dem Funkamateur die Reduzierung seiner Leistung auferlegt. Dies ist nach Auffassung des Arbeitskreises falsch. Hier greift das EMV-Gesetz, das Nachbesserungen der Störfestigkeit bei besonderen Situationen vorsieht. Da beim Besuch der Reg-TP von Funkamateuren immer wieder Irritationen entstehen, hat der Arbeitskreis beschlossen, eine kleine Arbeitsgruppe einzurichten, die den Funkamateuren Hinweise für die Verhaltensweise an die Hand gibt. Insgesamt stand der Austausch von Informationen und die Berichte über Störfälle im Vordergrund. Auch durch die neue AFu-Durchführungsverordnung wird es für die Funkamateure nicht einfacher. Aber Dank des Einsatzes der EMV-Beauftragten ist die Unterstützung von Clubmitgliedern doch recht wirksam. Eberhard Busch,
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Norbert
Tonko, DL1ARK