VFDB e.V.>AJW>Ausbildung>Ausbildungsfunkbetrieb
Ausbildungsfunkbetrieb |
|---|
Vorführfunkbetrieb, Übermittlung von Grüßen |
| Vorführfunkbetrieb, Übermittlung von Grußworten z.B. beim Kid's Day, JOTA, YHOTA, etc. Hierzu ein kurzer Auszug vom Jamboree on the Air - JOTA der Pfadfinder: "Vor einigen Jahren (36. JOTA) erklärte sich das damalige BAPT einverstanden, daß während einem Funkgespräch auch ein Pfadfinder ohne Lizenz einige Grußworte in das Mikrofon sagen darf. Dies ist aber nur im Beisein und unter der Verantwortung des lizenzierten Funkamateurs erlaubt und muß im Logbuch vermerkt werden. Es ist keinesfalls zulässig, daß nichtlizenzierte Pfadfinder selbständig den Funkverkehr abwickeln!" Quelle: http://www.scoutnet.de/jocom/funkamateur.html |
Ausbildungsrufzeichen |
Funkbetrieb mit Ausbildungsrufzeichen: |
| Ausbildungsfunkbetrieb an einer Clubstation (mit Ausbildungsrufzeichen) z.B. "Hier DL0YH, am Mikrofon ist Conrad DN3MH". Dies wurde 2004 zwischen (Frank DH8DAP) damals Clubstationsverantwortlicher für die Clubstation DL0AJW des DARC AJW Referates und dem Leiter der damaligen RegTP Dortmund (Herrn Bürger) abgesprochen und ist bei vielen Clubstationen bei Jugendveranstaltungen gängige Praxis. Wichtig ist: - dass keine Rufzeichen missbräuchlich benutzt werden (Nennung des richtigen Clubrufeichens) - das der Ausbildungsfunkverkehr als solcher zu erkennen ist (...am Mikrofon ist DN***) - das der Ausbildungsfunkverkehr unter direkten Aufsicht des Ausbilders steht (Er sitzt daneben!) |
| Ausbildungsfunkbetrieb in der Praxis In der Praxis hat sich aus meiner Sicht folgendes Vorgehen bewährt um die erste "Amateurfunk Fahrstunde" z.B. während einer Infoaktion oder Jugendfielddays durchzuführen: 1. kurze Einweisung in den Amateurfunkbetrieb (Funkbänder, Bandplan, Grundfunktionen des Funkgerätes) 2. falls möglich, Test QSO mit PMR/SRD HFG (oder Dummyload), 3. Test QSO mit einem QSO Partner in Sichtweite (HFG oder Dummyload) wirkt übrigens prima gegen Mikrofonangst. (Ideal, wenn der "OM in Sichtweite" seine QSL Karten parat hat und direkt bestätigen kann.) 4. Erst dann setze ich mich mit den Jugendlichen ans Funkgerät mit Antene und fahre mit ihnen in aller Ruhe das erste QSO. (Im Idealfall auf der OV Anruffrequenz, wo geduldige OMs als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, auch wenn die Antwort mal etwas länger auf sich warten lässt da der Funkneuling nicht so schnell hören und Logbuch schreiben kann. Amateurfunkabkürzungen werden erstmal nicht verwendet oder direkt erklärt, damit die Jugendlichen nicht direkt beim ersten QSO von unserem AKüFi erschlagen werden (AKüFi = Abkürzungsfimmel). Die OM vereinbaren die QSL Karte für diese Erstverbindungen zum nächsten OV Abend mitzubringen.) Alle Verbindungen werden ins DN Logbuch geschrieben und mit einer QSL Karte bestätigt. Somit sind mit dieser ersten praktische AFU Ausbildungseinheit die Inhalte Betriebstechnik, Logbuchführung und ausfüllen von QSL Karten abgedeckt. Unanhängig, ob diese Ausbildungseinheit bei einem Lehrgang, oder an einem Infostand oder Jugendfieldday erfolgt. Nicht bewährt hat sich für erste Kontakte mit dem Amateurfunk aus meiner Sicht Betreib über Relais. SSB Betrieb z.B.auf Kurzwelle ist für die ungeübten Ohren eines Neulings meist sehr schwer zu verstehen. Marcus, DL1MH |
Letzte Änderung 31.01.2008, Marcus DL1MH